Tajr

Endlich – der neue Film ist fertig.

Wir hatten alle denselben Traum: Das Leben soll wie bisher weitergehen. Oder so ähnlich. Kein großes Ziel, wirklich nicht. Damals waren Nachbarländer schon menschenleer. Oder hatten sich mit hochhaushohen Mauern eingefriedet. Wir wussten nicht weiter, und ahnten, dass wir nicht bleiben konnten, okay, dachten wir, aber: Können wir nicht etwas von den Straßen hier mitnehmen und den Platz mit seinem gewohnten rauen Pflaster? Und das Summen und Gluckern aus den Eingenweiden der Stadt? Und das TAJR, unser Stammlokal? Meinetwegen auch die Angst und die Verdrossenheit der Stadtbewohner. So träumten wir.